Es handelt sich um eine Höhle in Mexiko, in der riesige Gipskristalle gewachsen sind. Die Kristalle konnten so groß werden, weil die Höhle sehr lange unter Wasser stand und erst von einer Minengesellschaft leergepumpt wurde. Auch jetzt herrschen noch mit nahezu 100% Luftfeuchtigkeit und an die 50°C menschenfeindliche Bedingungen.
Das Beeindruckende daran ist die schiere Größe der Kristalle. Bei Gesteinsbestimmungen im Studium sieht man fast nur Kristalle, die man in der Hand halten kann. Bei dieser Höhle ist das Verhältnis Mensch zu Kristall umgekehrt.
Besonders schade ist, dass die Höhle nach den Arbeiten der Minengesellschaft wieder geflutet werden soll.




8 comments:
ich hab deinen blog gerade erst gefunden, und zwar hier:
http://geoblogs.stratigraphy.net/?action=list
du studierst Geowissenschaften an der FU? super. ich werde im herbst anfangen, kanns kaum erwarten. bis september werde ich als praktikantin ersteinmal im Naturkundemuseum arbeiten :)
wie ist das studium an der FU denn so? ich hab eschon einige professoren dort besucht und sie haben mir die verschiedenen abteilungen gezeigt.
LG Franzi
Hallo,
studierst du dann auch wie ich geologische Wissenschaften (vielleicht sogar mit mathematisch/physikalischer Betonung) oder geographische Wissenschaften oder Meteorologie? Der ganze Fachbereich heißt Geowissenschaften und dann gibt es halt diese drei Bachelor-Studiengänge.
Also mir gefällt es an der FU soweit, wobei mir natürlich der Vergleich fehlt. Wenn man andere Unis genauer kennen würde - vielleicht wäre es dann himmlisch oder grauenhaft. ;-)
Die Mehrheit der Profs ist zwar nett aber - wie fast überall - leidet der Fachbereich darunter, dass es immer weniger Geldmittel und Wissenschaftler aber dafür umso mehr Studenten werden. Da geht natürlich der persönliche Kontakt verloren.
Vor allem zu Beginn ist das Studium anstrengend aber wenn man sich für unseren Planeten interessiert, macht es sehr viel Spaß.
also ich möchte lieber in den bio chemischen bereich gehen. alles andere ist mir zu viel mathe. haha naja.
ich interessiere mich besonders für paleontologie und mache in dieser richtung gerade mein praktikum. also eigentlich was ganz anderes als geophysik.
ich habe Herr Dr. Schudack aus der Paleoabteilung kennen gelernt und fand ihn sehr nett.
die FU soll einen sehr guten ruf haben in diesem bereich. die uni in potsdam wird selten erwähnt wenn es um geowissenschaften geht. dort würde es dir aber bestimmt auch gefallen, weil dort mathe und physik ganz groß geschrieben werden im studiengang
Ja, in Potsdam spielen Physik und Mathe eine sehr große Rolle aber dafür die Geologie weniger. Ich finds schon okay, wie es an der FU ist - vor allem beim Bachelor ist ein guter Überblick über alle Teildisziplinen gut.
Herr Schudack ist auch ein netter. Da hast du den Richtigen erwischt.
Bei der chemisch/biologischen Betonung gibt es aber auch je 2 Module Mathe und Physik. Daran scheitern auch viele, obwohl die einfach und ungefähr auf Grundkursniveau sind.
mathe ist nicht gerade meine stärke. ich bekomm jedesmal nen herzkasper wen ich ne matheaufgabe sehe xD
An Mathe führt leider in allen Naturwissenschaften kein Weg dran vorbei, aber selbst ich als absoluter Mathe-Krüppel habe es schliesslich geschaft. Ich studiere übrigens wie Maple Leaf auch an der FU, aber Geologie und noch im Diplomstudiengang.
In der Paläo habe ich auch mit den Profs Mischke, Wiese und Keupp gute Erfahrungen gemacht. Da ich mich aber nicht auf Paläo vertiefe kenne ich natürlich nicht alle Paläo-Profs.
Alles ist zu schaffen. Wenn es einem nicht direkt zufällt, muss man eben etwas mehr machen oder es sich von anderen gut erklären lassen. Da brauchst du aber keine Angst haben. Wenn du es wirklich studieren willst, dann wirst du auch Mathe erfolgreich abschließen.
Ich habe bei uns ander FU auch noch keinen Prof der geologischen Wissenschaften erlebt, der wirklich unfreundlich war. Da kann man mit jedem reden.
danke leute
bin jetzte auf jeden fall etwas ruhiger was mathe angeht
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