October 22, 2008

Das erste Studienjahr Teil 2

Bisher geht es hauptsächlich um die Organisation des Studiums, was vielleicht etwas trocken klingen mag. Dies ist jedoch die Hauptherausforderung zu Beginn des Studiums. Man muss diese Welt mit ihrem Aufbau und ihren Regeln gut verstehen, um sich in ihr zurechtzufinden.

Beim BSc Geologische Wissenschaften an der FU Berlin kann man zwischen zwei Betonungen wählen. Neben einer mathematisch-physikalischen, welche ich gewählt habe, gibt es auch noch eine chemisch-biologische Betonung. Im fünften Semester wählt man zusätzlich eine Vertiefungsrichtung aus. Insgesamt gibt es an der FU sieben Vertiefungsrichtungen:
  • Geochemie
  • Geoinformatik und Planetologie
  • Geologie
  • Geophysik
  • Hydrogeologie
  • Mineralogie/Petrologie
  • Paläontologie.
Obwohl die Wahl der Betonung nicht zwingend für die spätere Vertiefungsrichtung ist, wird empfohlen sich für die mathematisch-physikalische Betonung zu entscheiden, wenn man Geophysik machen möchte. Der Sinn dieser Empfehlung wird deutlich, wenn man den naturwissenschaftlichen Anteil vergleicht. Entsprechend dem Namen der mathematisch-physikalischen Betonung haben Geophysiker zwei Semester Experimentalphysik, drei Semester Mathematik und ein Physikpraktikum, welche allesamt wichtige Grundlagen für spätere Geophysik-Veranstaltungen schaffen.

Eine Übersicht über die einzelnen Module und ihre Verteilung in den Semestern findet man hier:

Studienverlaufsplan

So hatte ich im ersten Semester insgesamt vier Module:
  • Erde I
  • Mineralogisches Grundwissen
  • Experimentalphysik I
  • Mathematik für Physiker I.
Im nächsten Teil werde ich über meine Erfahrungen und mein gelerntes Wissen in diesen vier Modulen berichten.

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